LSC Männer mit Lust auf mehr

Am ersten Spieltag der neuen Hallensaison erspielen sich die ersten Herren nur einen Punkt aus zwei Spielen. Eine gute letzte Halbzeit am Sonntagnachmittag macht aber Lust auf mehr.

Direkt am ersten Spieltag warteten die Finalisten der letzten Hallenrunde auf die Herren vom Utenberg. In der Basler Halle war alles für einen intensiven Saisonstart angerichtet. Doch leider konnten die Luzerner den Schwung aus dem Vorbereitungsturnier in Bonn nicht mitnehmen und auf den Platz bringen. Es gelang nicht, ein hohes Tempo vorzugeben und den Oltnern das eigene Spiel aufzuzwingen. Einfache Fehler im Aufbauspiel und in der Vorwärtsbewegung luden die Gegner zum Kontern ein. Bereits in der ersten Halbzeit wurden die Luzerner bestraft und lagen mit 0:2 zurück. In der zweiten Hälfte fanden die Luzerner dann besser ins Spiel. Zwar war dieses noch immer sehr durch Defensivtaktiken geprägt, dennoch konnte die eine oder andere Torchance herausgespielt werden. Genutzt werden konnte allerdings keine. Alles in allem ein Spiel zum Vergessen, indem nichts der Dinge, die man in der Vorbereitung gelernt und man sich für eben dieses Spiel vorgenommen hatte, funktionierte. Im zweiten Spiel gegen Wettingen sollte dies schon anders aussehen. Beide Mannschaften spielten offensiver - mit offenem Visier und Torchancen auf beiden Seiten. Allerdings waren es erneut die Gegner der Luzerner, die diese auch in zählbares ummünzten. Bis zehn Minuten vor Schluss lagen die grünen somit mit 0:3 hinten. Dann eröffnete Greder mit einer verwandelten Ecke den Score für die Luzerner. Um zwei weitere Tore aufzuholen, blieb Coach Casagrande sechs Minuten vor Schluss nichts anders übrig, als den Torwart für einen weiteren Feldspieler zu opfern. Wenige Sekunden später holte Schwehr, der nun überall auf dem Platz zu finden war, die nächste Ecke raus. Nach Rausgabe diesmal von der anderen Seite versenkte Greder den Ball erneut unter der Latte. Viel Zeit blieb den Luzernern nicht mehr, doch direkt mit dem nächsten Spielzug erreichte der Ball Schwehr auf der Grundlinie. Mit einer super Bewegung brachte er sich in Schussposition und konnte einnetzen. Die verbleibenden Sekunden minimierten die Luzerner dann das Risiko im Aufbauspiel und brachten das 3:3 mit sechs Feldspielern über die Ziellinie. Mit einer super Leistung in der letzten Spielhälfte des Tages konnte sich der LSC aus einem Tief befreien. Dieser Schwung muss nun mit in ein paar intensiven Trainingseinheiten genommen werden, damit in zwei Wochen auch das Auftaktspiel des Wochenendes ein Erfolg wird.

Philipp Hamm

HCO - LSC 2:0 RWW - LSC 3:3 Coach: M. Casagrande Kader: P. Bühler, M. Schmidli, P. Bur, M. Greder, M. Greder, S. Andereggen, P.Hamm, M. Häfeli, N.Schwehr, J. Appel, L. Horvath