LSC Herren rücken auf Platz zwei vor

Nach einem umkämpften Spiel gegen die direkten Konkurrenten aus Basel kann auf dem Utenberg der nächste Heimsieg verbucht werden.

Natürlich schenkten sich die beiden Mannschaften, die sich nicht zuletzt aus Testspielen sehr gut kannten, von Beginn an nichts. Beide Teams waren von Beginn an angriffslustig, dennoch brachte das erste Viertel nur wenige Kreisenden hervor. Ganz offensichtlich hatten beide Teams ihre Defensivtaktik gut auf den Gegner eingestellt und hielten den Ball fern vom eigenen Viertel. Doch mit dem Spielverlauf wurden beide Teams mutiger, spielten die Bälle mit höherem Risiko. Dies machte sich bei den Männern in Grün bezahlt: Im zweiten Viertel konnte M. Häfeli einen Angriff über die rechte Seite zum 1:0 verwerten. Die angestachelten Basler drangen nun auch immer öfter in den Luzerner Kreis ein. Schlussmann P. Bühler musste nicht wenige kurze Ecken vereiteln und rettete so die Führung in die Halbzeitpause. Fünf Minuten nach Wiederanpfiff waren es dann aber erneut die Luzerner, die trafen. Eine von N. Schwehr geschossene kurze Ecke lenkte der hineinstürmende P. Hamm ab und erhöhte somit auf 2:0. Dies setzte erneut die Basler auf den Plan. So fiel der 1:2 Anschlusstreffer Ebenfalls nach einer kurzen Ecke. In den verbleibenden 25 Minuten vermochten es die Luzerner dann, ihre Führung zu verteidigen. Es wurde deutlich, dass die Männer in grün konditionell bestens aufgestellt waren und zu jeder Zeit wieder Konter in höchstem Tempo setzen konnten und sich so Chancen erspielten, die Führung auszubauen, gleichzeitig jedoch bei Ballverlust zu elft hinter den Ball kamen und diszipliniert bis zum Schluss verteidigten.

Natürlich zeigten sich die Coaches Küng und Wicki zufrieden mit der Leistung ihrer Truppe und sehen das Ergebnis als ideale Motivation. Denn: bereits an diesem Samstag steht das Cup Halbfinale gegen Lausanne auf Wettinger Boden an. Gelingt es, die Leistung aus den letzten Wochen abzurufen, dürfen sich somit durchaus Chancen für einen Einzug in das Finale am Folgetag ausgerechnet werden. Nun heisst es daher für die Luzerner: ausgiebig regenerieren und in den Trainings an Technik und Taktik feilen. Dazu motivieren, den nächsten Sieg einzufahren, muss diese Truppe keiner mehr.

Text: Philipp Hamm

LSC-BHC 2:1

Coach: L. Küng, J. Wicki

Kader: P. Bühler, P. Bur, M. Greder, M. Greder, S. Andereggen, P. Hamm, M. Häfeli, N. Schwehr, J. Appel, M. Casagrande, L. Horvath, R. Bühler, M. Oswald, S. Gisler, F. Jenal