Der LSC Express rollt

Unsere Damen schlagen Olten klar mit 3:0 und kehren wieder auf die Siegerstrasse zurück. Die LSC-Herren sind offenbar in einem wahren Spielrausch und gewinnen Spiel für Spiel. Einzig gegen Lausanne mussten sie sich unglücklich im Penaltyschiessen geschlagen geben. Dennoch grüssen sie aus der Tabellenspitze. Unsere Fanionteams begeistern. Das ist gut so und macht Freude.

Hier der Bericht von Sebastian Schneider zum Doppelwochenende unserer Herren und dazu ein paar spektakuläre Bilder von Sepp Röthlin zu den Spielen unserer Damen und Herren.

Dieses Wochenende stand in der NLA das Doppelwochenende an. Am Samstag musste der LSC auswärts gegen Lausanne ran. Die Luzerner reisten mit hohen Erwartungen nach Lausanne und wollten ihre ungeschlagene Serie aufrechterhalten. Dies zeigt man aber vor allem im ersten Viertel gar nicht und Stade-Lausanne ging mit einer kurzen Ecke in Führung. Nach der ersten Viertelspause konnte der LSC seine Schwierigkeiten in den Griff kriegen und tauchte vermehr im gegnerische Kreis auf. Einer dieser Angriffe vollendete Bur mit einem Stecher. Resultat-technisch war wieder alles offen. Der LSC drückte nach der Pause auf den Führungstreffer, was Casagrande bei einer kurzen Ecke gelang. Daraufhin haben die Luzerner ihre Bemühungen komplett heruntergefahren und gerieten immer häufiger unter Druck. Und tatsächlich konnte Stade-Lausanne bei einer umstrittenen Ecke ausgleichen.

Das auf den Spielschluss folgende Shoot-out konnten die Luzerner trotz einem starken Bühler nicht für sich entscheiden. So musste man sich zum ersten Mal geschlagen geben.

Am Sonntag stand das Spiel gegen Basel auf dem Plan. Das Team wollte unbedingt auf das Spiel am Samstag reagieren und zurück auf die Siegerstrasse finden. Aufgrund dessen versuchten die Luzerner von Beginn Druck aufzubauen, was gut gelang. Schwehr konnte darauf hin auch direkt die erste kurze Ecke verwandeln. Im zweiten Viertel war das Spiel relativ ausgeglichen. Die Luzerner konnten trotzdem ihre Führung ausbauen, nachdem Küng sehenswert mit der argentinischen Rückhand traf.

Im Dritten Viertel war der LSC darauf aus, mit dem dritten Treffer das Spiel klar zu ihren Gunsten zu entscheiden. Bis vor das Tor gelang das auch ziemlich erfolgreich. Mehrere Grosschancen sowie zwei Pfosten und einen Lattentreffer folgten daraus. Das erhoffte dritte Tor wollte jedoch einfach nicht fallen. Zittern mussten die Luzerner jedoch nicht mehr. Denn weder im dritten noch im vierten Viertel musste die null aufgegeben werden. Somit konnten die Luzerner auf den enttäuschenden Vortag reagieren und die nächsten 3 Punkte sammeln.