Damen ohne maximale Punkteausbeute

Die Damen aus Luzern starteten nach fünf Wochen Vorbereitung endlich in die neue Hallensaison. Zum Auftakt standen zwei schlagbare Gegner auf dem Programm: Basel und Olten.

Gegen die Baslerinnen sind die Grünen relativ gut gestartet, liessen aber den Gegnern auch Platz für einige Chancen. Das erste Tor fiel dann aufseiten Luzern durch einen Eckenschlenzer gegen Ende der ersten Halbzeit. Die folgenden 20 Minuten wurden stärker von den LSC Damen dominiert, sie fanden immer mehr ins Spiel. So gelang es ihnen auch, drei weitere Tore zu einem Endstand von 4:0 zu erzielen.

Im zweiten Spiel gegen Olten war es wieder das Ziel, zu dominieren. Man wusste jedoch, dass ein besserer Gegner auf einen wartete. Dementsprechend hiess es, geduldig zu spielen und vor allem sicher. In den ersten paar Minuten folgte jedoch das Gegenteil: die Oltnerinnen überliefen die Grünen gleich zwei Mal in Folge und gingen innert drei Minuten mit 2:0 in Führung. Als wäre das nicht genug, trafen die Damen aus Solothurn bei einer Ecke noch zum 3:0. So mussten die Luzernerinnen mindestens drei Gänge höher schalten, um noch etwas drehen zu können. Sie hatten dementaprechend Moral gezeigt und mit einem Eckenschlenzer auf 1:3 verkürzt. Die Oltnerinner sollten aber noch einmal zum Zug kommen und zum Halbzeitstand von 1:4 einschieben. In der zweiten Halbzeit kam Luzern ins Spiel zurück, dominierte und erzielte ein Chancenplus. Leider sollte aber der Halbzeitstand auch zugleich der Endstand sein.

Insgesamt sind die LSC-Damen bis auf ein paar Minuten nicht schlecht in die Meisterschaft gestartet. Die eingespielten Spielzüge konnten durchaus gezeigt werden. Dennoch müssen sie beim nächsten Spieltag konstanter werden und die Chancen besser verwerten.

Autorin: Carina Zimmermann