LSC Herren mit erstem Punktverlust

Nach einer Siegesserie kamen die LSC-Männer in Olten nicht über ein 2:2 hinaus. Der Vorsprung auf die Verfolger an der Ligaspitze schrumpft somit. Das Spiel zwischen dem HC Olten und dem LSC am letzten Sonntagnachmitag war von Beginn an ein enges und hart umkämpftes. Die Teams begegneten sich auf Augenhöhe. Schon im ersten Viertel ging die Heimmannschaft nach einer kurzen Ecke in Führung. Doch die Luzerner erkämpften sich das Oberwasser zurück und egalisierten das Ergebnis folgerichtig zum 1:1. Martin Greder versenkte eine kurze Ecke sehenswert. Dies brachte den Luzernern zusätzliches Selbstbewusstsein. Noch vor der Halbzeit verwandelte Manuel Häfeli eine weitere Chance zum 1:2. Auch nach Halbzeitpause kamen die Männer vom Utenberg zunächst gut in die Partie zurück. Es gelang durch gutes Aufbauspiel das Match zu beruhigen und immer wieder Akzente in Richtung des gegnerischen Schusskreises zu setzen – ein Ausbau der Führung blieb allerdings aus. Stattdessen waren es die Oltner die vier Minuten vor Spielende den Ausgleich erzielten. Erneut war es der Nachschuss einer kurzen Ecke, der den Weg in das Luzerner Tor fand. In den letzten Minuten folgte ein offener Schlagabtausch, ohne, dass eines der Teams zu nennenswerten Chancen kam. Im Shootout war den Luzernern der mentale Nachteil nach Gegentreffer in der Schlussphase anzusehen. Das Trainierte konnte nicht umgesetzt werden und ein starker Oltner Torwart tat sein übriges um den Oltnern einen zusätzlichen Punkt zu sichern. Die LSC Herren bleiben zwar Tabellenführer doch der Vorsprung auf den neuen Zweitplatzierten Wettingen ist nun auf nur 2 Punkte geschrumpft. Drei weitere Spieltage im Juni bleiben, um eben jenen ersten Tabellenplatz zu verteidigen.

Philipp Hamm

Telegramm LSC Herren

HC Olten vs. Luzerner SC 2:2 n.P (4:6) Sportanlage HC Olten, 40 Zuschauer

Coach: J. F. Tanuscio

Kader: P. Bühler, Manuel Greder, Martin Greder, M. Häfeli, N. Schwehr, P. Bur, L. Küng, J. Wicki, S. Schneider, F. Reinhard, P. Hamm, L. Horvath, F. Jenal, S. Gisler, R. Bühler