Matchbericht 3x LSC vs. BBHC

Heimspielwochenende gegen Genf

Drei Mal Black Boys HC Genf stand dieses Wochenende für unsere NLA-Teams auf dem Programm. Leider holen nur die Männer das Maximum von drei Punkten. Die Frauen scheitern zu oft vor dem gegnerischen Tor und müssen sich nach dem Doppelwochenende mit zwei von sechs möglichen Punkten zufriedengeben.


LSC-Frauen mit mangelhafter Torausbeute

Im Spiel am Samstag dominierten die Luzernerinnen von der ersten Minute an. Mit schönen Kombinationen über die Aussenspuren gewann man die Räume und drang mehrfach gefährlich in den gegnerische Schusskreis vor. Im Abschluss fehlte den Frauen in Grünweiss allerdings die letzte Konsequenz und somit blieb die Partie bis zur Halbzeit trotz Luzerner Übermacht torlos. Das dritte Viertel, welches sooft die Achillesferse des LSC-Spiels ist, wollte das Heimteam diesmal unbedingt für sich entscheiden. Leider ging die Rechnung nicht auf und die Genferinnen erzielten nach unglücklichen Defensivfehlern das erste Tor – völlig gegensätzlich zum Spielverlauf. Zwar gelang es Zepf im letzten Viertel, endlich eine der zahllosen Ecken für den LSC zum 1:1 zu verwerten. Allerdings nutzten die Frauen vom BBHC kurz darauf nochmals eine Unordnung in der Luzerner Abwehr und schoben mit schnellem Spiel den Ball zum 1:2-Endstand ein. Eine bittere Pille für die Grünweissen, die mit 80 Prozent Ballbesitz und unzähligen Torschüssen die deutlich bessere Mannschaft auf dem Utenberg waren.

Glücklicherweise musste das Team um Coach Tanuscio nicht lange auf die Revanche warten – keine 24 Stunden später stand man wieder auf dem blauen Rasen. Das Ziel war klar: Tore und Punkte sammeln.

Wieder stark und dynamisch starteten die LSC-Frauen in die Partie. Von Beginn an wurde das Tempo hochgehalten und die Girls vom BBHC mit viel schnellem Passspiel laufen gelassen. Das Mittelfeld um Fontana und Zimmermann arbeitete unermüdlich und schaffte Ball um Ball in die gegnerische Hälfte, doch wieder scheiterten die Luzernerinnen im Kreis an sich selbst und der starken Genfer Schlussfrau. Nach einer wiederum torlosen Hälfte war den LSC-Frauen eine gewisse Ratlosigkeit anzumerken – es fehlten taktische Antworten und eine Änderung am Spielkonzept, um endlich das erlösende Ergebnis zu erzielen. Ein Hoffnungsschimmer zeichnete sich ab, als man das gefürchtete dritte Viertel schadlos überstand, allerdings tröstete dies ob der masslosen Luzerner Überlegenheit wenig über den Spielstand hinweg. Auch ein letztes Aufbäumen im finalen Viertel verhalf nicht zum gewünschten Sieg, sodass die Punkteverteilung im Shootout geklärt werden musste. Hier setzten sich die Grünschwarzen schlussendlich mit Appel und Meier sowie einer starken Leistung von Goalie Renner souverän durch.

Nun zählt es, in der letzten Trainingswoche an der offensiven Chancenverwertung und Kaltschnäuzigkeit im Kreis zu arbeiten, um für das letzte Saisonspiel in Wettingen am folgenden Wochenende parat zu sein.


LSC-Männer mit souveränem Heimsieg

Im zweitletzten Spiel der Vorrunde mussten sich die NLA-Männer gegen Black Boys Genf beweisen. Das Spiel startete direkt mit starkem Offensivspiel von beiden. Leider waren es aber die Genfer, die dieses im ersten Viertel mit einem Tor vergolden konnten. Die Luzerner liessen sich von diesem Rückschlag jedoch nicht beeindrucken und reagierten mit einer starken Druckphase, die auch mehrere Torchancen zur Folge hatte.

Diese zahlten sich jedoch erst im zweiten Viertel aus. Haefeli konnte mit einem Stecher bei einer Strafecke ausgleichen. Das Heimteam gab sich damit jedoch nicht zufrieden und zeigte sich weiterhin hungriger. Nach weiteren erarbeiteten Torchancen folgte eine weitere Strafecke im dritten Viertel. Casagrande verwertete diese sehr sehenswert oben rechts zum 2:1. Ebenfalls im dritten Viertel schob Küng in wahrer Kreisstürmer-Manier zum dritten Treffer ein und erhöhte somit auf 3:1.

Gefolgt darauf liess Luzern trotz weiteren eigenen Chancen vermehrt auch wieder Konter zu. Prompt verkürzte Genf – ebenfalls nach einer Strafecke – auf 3:2.

Danach gab es noch die ein oder andere Chance auf beiden Seiten, die Hausherren konnten den Sieg jedoch schlussendlich verdient zu Hause behalten.


Telegramm Frauen

Samstag, 3. Oktober 2020

BBHC – LSC 0:0 (2:1)

Kader: Renner, Bucher, Bühler, Koelmans, Röthlin, Zimmermann, Fontana, Heselhaus, S. Meier, Appel, Thüring, Schäfer, Zepf (1), Murer, van Beek, L. Meier

Coach: Tanuscio


Sonntag, 4. Oktober 2020

LSC – BBHC 0:0 (0:0), 2:1 n.P.

Kader: Renner, Bucher, Bühler, Koelmans, Röthlin, Zimmermann, Fontana, Heselhaus, S. Meier, Appel, Thüring, Schäfer, Zepf, Murer, van Beek, Kölliker

Coach: Tanuscio


Telegramm Männer

Sonntag, 4. Oktober 2020

LSC – BBHC 3:2 (1:1)

Kader: Kleikemper, Bütler, Manuel Greder, Schneider, Horvath, Casagrande (1), Martin Greder, Haefeli (1), Appel, Andereggen, Bur, Küng (1), Oswald, Bosmans

Coach: Tanuscio