Herren mit anhaltender Siegesserie, Damen weiterhin ohne Punktgewinn

Auch in Basel und bei widrigen Wetterbedingungen schaffen es die LSC Herren ihren Gegner zu bezwingen. Nach dem 1:3 Erfolg sind es nun noch drei Spiele bis zum Final Four. Wieder nichts Verwertbares für das Punktekonto gab es für die Damen des LSC am Sonntag beim HC Olten zu holen.


LSC Herren weiter auf Kurs

Grau in Grau und mit zunehmend stärker werdendem Regen bot sich der Rankhof den Spielern des BHC und LSC dar. Zumindest in der Anfangsphase schien dies auch auf das Spielgeschehen abzufärben. Nur langsam kam die Partie in Schwung und auch Torchancen boten sich kaum. Luzern zeigte spielerische Qualität durch hohe Ballbesitzanteile und liess den Ball sicher durch die eignen Reihen laufen. Zum Ende der ersten Halbzeit drangen die Luzerner auch vermehrt in den Schusskreis der Basler vor, doch die Stürmer agierten noch zu hastig um zählbares zu produzieren. Eine kurze Ecke, welche Greder wuchtig verwandelte, erlöste die Grünen und bedeutete die Führung zur Halbzeit.

Eine taktische Umstellung und die zuvor angemahnte Ruhe im gegnerischen Kreis verhalf den Grünen zu weiteren Chancen im dritten Viertel, sodass Hamm eine Flanke zum 0:2 über die Linie lenken konnte. Zwar gelang den Baslern noch der 1:2 Anschlusstreffer, allerdings konnten sich die Luzerner zu jeder Zeit gut aus dem aufkommenden Druck befreien und mit Kontergegenstössen das Spiel entzerren. Mit dem Schlusspfiff gelang Andereggen das 1:3 und besiegelte somit den nächsten Sieg.

Nach einer Pfingstpause startet dann die ganz heisse Phase: An einem Doppelwochenende werden sich erneut Servette aus Genf und Rot-Weiss Wettingen auf dem Luzerner Utenberg beweisen müssen.


Torreiche Regenpartie endet ohne Punkte

Wie so oft in dieser von Corona geprägten Saison reisten die Grünweissen mit nur einem Auswechselspieler und in neuer Defensivkonstellation an. Das Ziel war dennoch, die wichtigen drei Punkte zu sammeln, um den sicheren zweiten Tabellenplatz zurückzuerobern.

Selbstbewusst und konzentriert wollte man das Spiel von Beginn mit hohem Pressing dominieren und in die Hand nehmen – so zumindest der Matchplan. Leider waren es wieder die Gastgeberinnen, die einen Deckungsfehler in der Luzerner Defensive nutzten und bereits früh zum 1:0 einlochten. Das frühe Gegentor nahm den LSC Girls ein wenig den Wind aus den Segeln. Im Aufbau haperte es stellenweise wie so oft an der Abstimmung zwischen Mittelfeld und Verteidigung. Wenn man sich allerdings fand, funktionierte der Ablauf beidseitig schnell und sicher. So sahen die Zuschauer einige schöne Kombinationen, besonders über die starke rechte Seite, wo Paulina Appel und Carina Zimmermann druckvoll und laufstark den Spielaufbau übernahmen. Kamen die Frauen aus Luzern in die gegnerische Hälfte, wurde es fast immer gefährlich für die Solothurner Keeperin. Eine kurze Ecke wurde erspielt, brachte aber keinen Torerfolg. Dafür nutze die Heimmannschaft wiederum einen Fehlpass auf Luzerner Seite effizient und versenkte den Ball zum 2:0 im Goal von Katja Kleikemper. Dies war nicht der Start, den sich das Team von Coach Bucher vorgenommen hatte, doch der Kampfgeist war nicht gebrochen. Nach einer schönen Kombination, wieder über die rechte Seite, war es schliesslich Paulina Appel, die sich und ihr Team für die gute Offensivarbeit entlohnte und den 2:1 Anschlusstreffer über die Torlinie schob. Gestärkt durch die Aktion gewannen die Luzernerinnen wieder an Momentum und erspielten sich noch einige Torszenen, allerdings ohne Auswirkungen auf den Spielstand.

Nach der Halbzeitpause gestaltete sich das Spiel ausgeglichener mit Chancen und einigen kuriosen Torraumszenen auf beiden Seiten. Beide Teams drängten nach vorne, und die Gastgeberinnen nutzten weiterhin jeden Fehler in der Defensive mit gnadenlosen Kontern und Offensivattacken. Der Pfosten rettete mehrfach und die Spielerinnen um Abwehrchefin Linda Röthlin mussten den Spielball wiederholt in letzter Sekunde von der Linie kratzen. Eine wirkliche Antwort auf den Ansturm hatten die Luzernerinnen nicht, trotz schönen Angriffen und einigen Torraumszenen blieb man im Endeffekt ungefährlich. Als ein Angriff der Frauen aus Olten ohne Gegnerkontakt im Tor landete, schien der Spirit des LSC Teams gebrochen, doch die Schiedsrichter entschieden trotz fragwürdigem Torjubel der Gegner nach kurzer Rücksprache korrekt und so blieb es beim bisherigen Spielstand. Als Sarah Zepf kurz darauf kaltschnäuzig zum 3:2 einlochte, wurde das Spiel für die letzten Minuten nochmals hektisch. Allerdings liessen beide Mannschaften ihre Chancen liegen und so endete auch diese regnerische und torreiche Partie zu Ungunsten der Luzernerinnen.

Die LSC-Frauen haben nun ein spielfreies Wochenende und können neue Kraft tanken, um in den letzten beiden regulären Matches nochmals mit vollem Kampfgeist auf Punktejagd zu gehen.


Telegramm Männer

Basler HC – Luzerner SC 1:3 (0:1)

Kader: Kleikemper, Bütler, Manuel Greder, Martin Greder (1), Schneider, Häfeli, Horvath, Casagrande, Küng, Appel, Schwehr, Hamm (1), Bosmans, Andereggen (1), Oswald

Coach: Tanuscio


Telegramm Frauen

HC Olten – Luzerner SC 3:2 (2:1)

Kader: Kleikemper, S. Meier, Röthlin, Greder, Thüring , Fontana, Zimmermann, Appel (1), Zepf (1), L. Meier, Bühner, Böschenstein

Coach: Bucher