Letzte Ernstkämpfe vor der Finalrunde

Für das letzte Spiel vor dem Final Four testen die Luzerner Landhockey-Frauen schon einmal die Anfahrt nach Genf. Gegen Black Boys HC musste mindestens ein Unentschieden her, um den dritten Qualifikationsrang halten zu können. Die LSC Männer konnten im letzten regulären Saisonspiel gegen GC Zürich zwar keine Punkte einsammeln, doch eine starke Leistung macht Mut für das Final Four.


LSC Frauen siegen im Shootout

Einmal mehr mit neu zusammengesetzten Kombinationen in Verteidigung, Mittelfeld und Sturm, starteten die Luzernerinnen konzentriert und offensiv in die Partie. Die erste Halbzeit spielte sich demzufolge mehrheitlich in der Hälfte der Genferinnen ab. Trotz deutlichem Chancenplus zugunsten der Gäste gab es bis zur Pause jedoch noch keine Tore zu bejubeln.

Wie so oft bekundeten die LSC Frauen nach dem Seitenwechsel Mühe und konnten die Dominanz nicht aufrechterhalten. So kamen die Genferinnen durch schnelle Konter einige Male brandgefährlich in die Luzerner Zone. Die Vorstösse konnten jedoch von der grünen Hintermannschaft erfolgreich vereitelt werden. Vor dem gegenüberliegenden Tor sah die Situation vergleichbar aus. Mit starkem Kombinationsspiel und herausragenden Einzelleistungen kamen die Zentralschweizerinnen immer wieder zu hochkarätigen Chancen und zahlreichen kurzen Ecken. Doch auch diese Kreisszenen konnten nicht in Torerfolge umgewandelt werden. So zeigte die Matchuhr nach 70 Minuten immer noch 0:0 an und der Sieger der Partie musste im Shootout ermittelt werden.

Für die LSC Frauen war nach diesem Punktgewinn bereits klar, dass sie den dritten Rang in der Qualifikation verteidigt hatten und somit im Halbfinale auf das Team des HC Olten treffen werden. Trotzdem wollte man sich natürlich auch noch den Zusatzpunkt und ein gutes Gefühl für das kommende Wochenende holen. Da Zepf, Appel und Bühner ihre Penalties erfolgreich verwandelten und Kleikemper ihren Kasten sauber hielt, war die Partie bereits nach den ersten drei Schützen entschieden und Luzern konnte sich mit zwei Punkten im Gepäck auf den langen Heimweg machen.

Nächsten Samstag treffen die LSC Frauen im Halbfinale in Genf um 15:00 Uhr auf den HC Olten. Die letzten Partien gegen diesen Gegner waren äusserst knapp. Wenn die Luzernerinnen aber an ihre konzentrierte und kämpferische Leistung aus der ersten Halbzeit gegen Black Boys Genf anknüpfen und ihre Chancen endlich in Tore ummünzen können, müsste der Finaleinzug und damit die Qualifikation für den Europacup 2022 die logische Konsequenz sein.


LSC Männer holen sich Final Four Feinschliff

Im letzten Spiel vor der Finalrunde trafen die Luzerner Hockeymänner auf GC Zürich, die Sieger der dritten Meisterschaftsrunde. In Zürich bot sich den Zuschauern ab der ersten Minute ein hochklassiges Hockeyspiel. Mit guten Kombinationen kontakteten sich die Luzerner in den gegnerischen Kreis und beendeten ihre Aktionen stets mit einer Torchance. So war es überraschend, dass die Züricher noch in den ersten 5 Minuten mit zwei Angriffen 2:0 in Führung gingen. Doch auch in der Folge gehörte das Spiel dem Gästeteam aus Luzern. Mit kleinen Änderungen im Pressingsystem und im Aufbauspiel fühlte sich das Team sichtlich wohler als noch in der Vorwoche. Einzig die Chancenausbeute und die Verwertung der Strafecken liess zu wünschen übrig.

Erst in der zweiten Halbzeit eröffnete Hamm nach scharfer Hereingabe von Greder das Luzerner Scoreboard durch einen Stecher. Doch die Züricher Grasshopper konnten ihren Vorsprung mit einer Strafecke wieder herstellen. Appel verkürzte noch auf 3:2, doch am Ende wollte der Ausgleich nicht mehr fallen.

Trotz des Ergebnisses – die Männer in Grün reisen mit einem sehr guten Gefühl nach Genf, wo sie im Halbfinale am Samstag um 13:00 Uhr auf das Heimteam von Servette HC treffen werden. Taktik, Fitness und Spielfreude sind in dieser Finalwoche auf dem Höchststand.


Telegramm Frauen

Black Boys HC – Luzerner SC 0:0 (0:0) 0:3 n.P.

Kader: Kleikemper, Bühner, Koelmans, Greder, Zepf, Fontana, Zimmermann, Appel, Böschenstein, Thüring, L. Meier, Fries, Portmann.

Coaches: Bucher, Schäfer


Telegramm Männer

GC Zürich vs. Luzerner SC 3:2 (2:0)

Kader: Kleikemper, Bütler, Manuel Greder, Martin Greder, Schneider, Häfeli, Horvath, Appel (1), Schwehr, Hamm (1), Bosmans, Andereggen, Oswald, Wicki, Bühler.

Coach: Tanuscio